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Taschenuhren mit Mondphase

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Taschenuhren mit Mondphase

Die Mondphase einer Taschenuhr

Der Mond ist seit Jahrhunderten ein Faszinosum. Als Begleiter der Erde und der Menschen wird er beobachtet, in seiner Physik durchleuchtet, romantisch verklärt. Ganze Bereiche der Gruselliteratur beschäftigen sich mit dem Werwolf, der den Mond anheult und von ihm beeinflusst wird. Auch der Mensch steht unter dem Einfluss des Mondes. Daher schätzen viele Liebhaber von Taschenuhren die Anzeige der Mondphase als zusätzliches Qualitätsmerkmal ihres Zeitmessers. Wie die Mondphase funktioniert, erfahren Sie hier.

Der Mond: Erdtrabant und Mythos

Seit Jahrtausenden interessiert sich der Mensch für den Mond. Wer einen Mondkalender besitzt, kennt die optimalen Zeiten für verschiedene Tätigkeiten. Manche Menschen schlafen schlecht, wenn Vollmond ist, andere schätzen nächtliche Spaziergänge im romantischen Licht des Mondes und sammeln Kräuter. Anpflanzungen, Haareschneiden und sogar medizinische Eingriffe werden von der Mondphase abhängig gemacht. Die Kraft des Mondes ist mysteriös und noch nicht abschliessend erforscht - aber viele glauben an sie. Die Kräfte des Mondes nehmen Einfluss auf Ebbe und Flut und andere Naturphänomene. Wasser und Land bewegen sich durch die Anziehung des Mondes.

Die Phasen des Mondes

Durch das Interesse des Menschen am Mond und seinen Mondphasen tauchte die Mondphase auch als Komplikation bei mechanischen Uhren und Taschenuhren auf. (Unter Komplikation versteht man zusätzliche mechanische Bestandteile einer Uhr. Auch z. B. eine Temperaturanzeige oder Datumsanzeige gehören dazu.) Die Basis für die Mondphase bei Uhren und Taschenuhren ist die Zeit, die von Neumond zu Neumond vergeht. Man nennt sie auch Lunation oder synodischen Umlauf. Diese Zeitspanne beträgt 29,53 Tage oder 29 Tage, 12 Stunden, 44 Minuten und 2,9 Sekunden. Dabei verändert der Mond seine Position zwischen Sonne und Erde. Anfänglich strahlt die Sonne die für die Menschen nicht sichtbare Seite des Mondes an, sodass dieser dunkel erscheint (Neumond). Während der Mond um die Erde kreist, wird die Mondsichel immer grösser, denn schrittweise werden die von der Sonne erleuchteten Mondbereiche sichtbar. Vollmond bedeutet nichts anderes, als dass der Mond voll vom Licht der Sonne erstrahlt wird.

Die Mondphase als Komplikation bei Taschenuhren

Die Mondphase wird auf der Taschenuhr mithilfe einer Scheibe angezeigt. Diese liegt unter einem Ausschnitt im Zifferblatt, sodass sie teilweise sichtbar ist. Meist wird die Mondphase so angezeigt, wie der Mond von der Nordhalbkugel der Erde aussieht.

Schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde die Mondphase auf Wanduhren dargestellt. Es gab auch schon früh Armbanduhren, die diese Verschmelzung von Uhren-Know-how und Astronomie besassen. Als in den 1970er Jahren die Quarzkrise einsetzte, traten die mechanischen Uhren ihren Rückzug an. Erst im Jahre 1983 produzierte Blancpain mit der Kaliber 6395 eine mechanische Uhr mit Mondphase. Durch ihren sagenhaften Erfolg schlossen sich andere Hersteller diesem Trend an.

Wie funktioniert die Mondphase bei Taschenuhren?

Die Taschenuhren mit Mondphase zeigen meist den Neumond, den zunehmenden, den abnehmenden und den Vollmond. Diese Komplikation funktioniert meist durch ein Zahnrad mit 59 Zähnen, was (fast) genau doppelt so viel ist wie die Anzahl der Tage, die die Lunation braucht. Die Anzeige enthält also zwei Lunationen mit je 29 1/2 Tagen. Daher wird der Mond zwei Mal auf der Scheibe dargestellt. Man sieht aber immer nur einen Teil der Scheibe (mit nur einem Mond). Diese Scheibe bewegt sich durch das Zahnrad. Meist setzt sich der Mechanismus einmal täglich um 18:00 Uhr durch das Räderwerk in Bewegung.

Wie stelle ich die Mondphase ein?

Bei den meisten Modellen funktioniert die Einstellung der Mondphase so:

  1. Zunächst drückt man den Drücker für die Mondphase so lange, bis der Vollmond zu sehen ist.
  2. Einem » Kalender für Mondphasen entnimmt man, an welchem Tag der letzte Vollmond war.
  3. Nun zählt man die Tage, die seit dem letzten Vollmond verstrichen sind. Genau so oft drückt man den Drücker für die Mondphase oder dreht die Zeiger bis zum aktuellen Datum. Geschafft!

Alternativ gibt es auch Taschenuhren mit Tages und Nachtanzeige

Taschenuhr Tag Nacht


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Beitrag von Fedor Singer » www.biographiewerkstatt-singer.de
Bild von Pixabay.com

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